Sie kennt die Zielgruppe – weil sie dazugehört
Veronika ist Babyboomerin und bereits seit mehr als 30 Jahren selbständig – von Beginn an in der Hörakustik als Beraterin und Coach tätig.
Seit dieser Zeit begleitete sie tausende Hörakustiker und taucht immer wieder in die echten Beratungsgespräche ein. Denn: Sie liebt vor allem die Begleitung vor Ort.
Als Babyboomerin kennt sie die Zielgruppe ganz genau und weiß, wie diese Menschen ticken. Die Babyboomer sind heute und morgen die größte Gruppe in der Gesellschaft – und zahlungskräftig obendrein. Es lohnt sich, hinzuhören und von Veronikas Erfahrungsschatz zu profitieren.
Und eines ist klar: Wer diese Generation richtig lesen und ansprechen kann, der gewinnt.
Die Babyboomer in Zahlen
Quellen: EuroTrak Deutschland Hörstudie 2025 (Anovum im Auftrag von EHIMA / BVHI) · Alteos Hörakustikreport „Wirksam versorgen – Babyboomer und Digitalisierung in der Hörakustik“ (mit Civey-Befragung 2025)
25 Top-Tipps für deine Babyboomer-Ansprache
Direkt aus tausenden echten Beratungsgesprächen – zum sofortigen Umsetzen in deinem Fachgeschäft. Klicke auf einen Tipp für Hintergründe und aktuelle Zahlen.
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Sprich diese Menschen persönlich an.
Babyboomer erwarten echte, persönliche Ansprache statt anonymer Massenwerbung – sie wollen als Individuum gesehen werden. 89 % der Hörgeräteträger sind mit der Beratungsqualität ihres Hörakustikers zufrieden. Der persönliche Kontakt ist und bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor im Fachgeschäft.
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Nutze die Gelegenheit, ihre Empfehlung zu bekommen.
Zufriedene Babyboomer sind deine beste Werbung: 97 % der Hörgeräteträger berichten von einer verbesserten Lebensqualität. Wer so zufrieden ist, empfiehlt gern weiter – aber meist nur, wenn er aktiv danach gefragt wird. Baue die Empfehlungsfrage fest in dein Beratungsgespräch ein.
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Frage sie gezielt nach ihrer Meinung.
Wer nach seiner Meinung gefragt wird, fühlt sich ernst genommen und bleibt im Gespräch. Wie wichtig das ist, zeigt eine Zahl: 28 % der Betroffenen lassen sich trotz ärztlicher Empfehlung nicht versorgen. Die Entscheidung fällt erst, wenn sich der Kunde wirklich einbezogen fühlt – nicht, weil jemand anderes es anordnet.
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Stelle dich darauf ein, dass sie vorbereitet sind.
Diese Generation informiert sich vor dem Besuch im Fachgeschäft – 43 % der Erwachsenen haben in den letzten fünf Jahren bereits einen Hörtest gemacht. Nimm mitgebrachtes Wissen ernst, statt es zu übergehen. Deine Aufgabe ist es, Vorwissen einzuordnen und mit echter Fachkompetenz zu ergänzen.
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Sprich sie nicht auf ihr Alter an.
Verdrängung und Stigma sind zentrale Gründe, warum Menschen sich nicht versorgen lassen – 32 % der Unversorgten halten ihre Hörminderung für zu gering. Wer aufs Alter angesprochen wird, macht innerlich zu. Sprich stattdessen über Lebensqualität, Aktivität und das, was dein Kunde gewinnen möchte.
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Bedenke, dass viele weiterarbeiten, weil sie es lieben.
Viele Babyboomer arbeiten über das Rentenalter hinaus – aus Freude, nicht aus Zwang. 96 % der berufstätigen Hörgeräteträger sagen, dass ihre Systeme ihnen im Job helfen, und 55 % glauben, dadurch länger im Arbeitsleben bleiben zu können. Gutes Hören ist für diese Menschen ein echtes Berufs-Argument.
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Finde heraus, welchen Beitrag sie für die Gesellschaft leisten (z. B. Wohltätigkeit, familiäre Aufgaben …).
Ob Ehrenamt, Vereinsarbeit oder Enkelbetreuung – viele Babyboomer engagieren sich aktiv und wollen gebraucht werden. All das steht und fällt mit gutem Hören und Verstehen im Gespräch mit anderen. Wer im Beratungsgespräch danach fragt, findet die stärkste persönliche Motivation für eine Hörversorgung.
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Beachte, dass sie sich mit dem „Was kommt jetzt auf mich zu?“ beschäftigen.
Die Babyboomer beschäftigen sich intensiv mit ihrer Gesundheit im nächsten Lebensabschnitt. Die Zahlen liefern klare Argumente: Menschen mit unversorgtem Hörverlust zeigen doppelt so häufig depressive Symptome und schlafen deutlich schlechter als Versorgte. Eine frühe Hörversorgung ist eine konkrete Antwort auf die Frage „Was kommt jetzt auf mich zu?“.
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Berücksichtige das Lebensmotto vieler Babyboomer: „Wenn nicht jetzt, wann dann …“
Dieses Lebensmotto ist dein stärkster Verbündeter im Beratungsgespräch. 64 % der Hörgeräteträger bereuen, sich nicht früher versorgt haben zu lassen. Nutze das als ehrliches Argument: Niemand soll später sagen müssen „Hätte ich das mal eher gemacht“.
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Kreiere eine Möglichkeit für Austausch.
Schaffe Formate, in denen sich deine Kunden begegnen – Hörtreffs, Infoabende oder Kundenveranstaltungen. Denn Hören ist die Grundlage jedes Austauschs: Versorgte Menschen nehmen deutlich aktiver am sozialen Leben teil. Wer Austausch ermöglicht, macht den Wert guten Hörens direkt erlebbar.
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Viele sind affin für Technik und Social Media – nutze das.
Unterschätze diese Generation nicht: Sie hat den Siegeszug von PC, Internet und Smartphone selbst miterlebt. Moderne Hörsysteme mit App-Steuerung und Bluetooth-Streaming treffen genau diesen Nerv. Die hohe Akzeptanz zeigt sich im Alltag: Im Schnitt werden Hörgeräte 8,8 Stunden täglich getragen, jeder Vierte trägt sie sogar über 12 Stunden.
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Persönliche Beratung und Unterstützung ist gewünscht.
Trotz aller Technikaffinität: Bei der Hörversorgung wollen Babyboomer den Menschen, nicht den Automaten. Der Wert guter Begleitung ist messbar: 89 % sind mit der Beratung ihres Hörakustikers zufrieden, und nur 4 % der angepassten Geräte bleiben ungenutzt. Persönliche Betreuung ist dein entscheidender Vorteil gegenüber anonymen Online-Angeboten.
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Die Menschen beschäftigen sich mit dem 3. Lebensabschnitt – dieser kann im besten Fall 30 Jahre oder mehr sein.
30 Jahre und mehr können vor deinen Kunden liegen – und sie wollen diese Zeit aktiv und mobil gestalten. Hörsysteme helfen dabei: 75 % der Träger fühlen sich im Straßenverkehr sicherer, ob beim Autofahren oder auf dem Fahrrad. Gutes Hören ist die Basis für drei aktive Jahrzehnte.
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Die meisten haben finanzielle Freiheit – nutze dies.
Viele Babyboomer können und wollen in ihre Gesundheit investieren – Qualität überzeugt sie mehr als der niedrigste Preis. Erstaunlich dabei: 64 % der Nichtversorgten wissen gar nicht, dass die Krankenkassen einen Großteil der Kosten übernehmen. Kläre über Zuschüsse auf und zeige gleichzeitig selbstbewusst den Mehrwert hochwertiger Lösungen.
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Leichtigkeit und Freude sind gewünscht.
Berate mit Leichtigkeit statt mit erhobenem Zeigefinger – niemand möchte über Defizite belehrt werden. Nimm auch Sorgen ernst: Rund 40 % der Nichtversorgten nennen Bedenken beim Tragekomfort als Grund gegen Hörgeräte. Ein unverbindliches Probetragen mit Freude am Ausprobieren räumt solche Vorbehalte spielerisch aus.
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Die Zielgruppe ist es gewohnt, sich mit anderen zu verbinden – stelle dies in den Fokus.
Diese Generation ist es gewohnt, in Netzwerken zu leben – Familie, Freunde, Vereine, Kollegen. Unversorgter Hörverlust gefährdet genau das: Betroffene fühlen sich häufiger mental und körperlich erschöpft und ziehen sich zurück. Stelle in der Beratung in den Fokus, dass gutes Hören Verbindung erhält.
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Weil diese Zielgruppe immer mit vielen anderen im Wettbewerb war, sind sie es gewohnt, sich zu vergleichen.
Babyboomer sind mit Wettbewerb groß geworden – um Ausbildungsplätze, Jobs und Wohnungen – und vergleichen ganz selbstverständlich Angebote und Anbieter. Mach es ihnen leicht: transparente Vergleiche, ehrliche Einordnung und Probetragen verschiedener Systeme. Wer souverän vergleichen lässt, gewinnt das Vertrauen dieser kritischen Kunden.
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Dazugehören und um ihre Meinung gefragt werden – das ist ein Kernaspekt.
Dazugehören ist ein Grundbedürfnis dieser Generation – und schlechtes Hören ist eine der größten Bedrohungen dafür. Das ist messbar: Unversorgte zeigen doppelt so häufig depressive Symptome wie Hörgeräteträger. Wer um seine Meinung gefragt wird und mitten im Gespräch bleibt, fühlt sich als Teil der Gemeinschaft.
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Vorsorge zu betreiben ist ein Anliegen.
Vorsorge ist für Babyboomer ein vertrautes Konzept – vom Zahnarzt bis zum Gesundheits-Check. Beim Hören gibt es Nachholbedarf: 34 % der Erwachsenen haben noch nie einen Hörtest gemacht, und 18 % der Hörgeminderten verzichten auf eine HNO-ärztliche Abklärung. Positioniere den regelmäßigen Hörtest als selbstverständlichen Teil der Gesundheitsvorsorge.
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Anerkennung für ihre Lebensleistung ist wichtig – weg von „Boomer“ als Schimpfwort.
Diese Generation hat Unternehmen aufgebaut, Familien versorgt und den Wohlstand des Landes mitgeschaffen – dafür verdient sie echte Wertschätzung statt „OK Boomer“-Klischees. Stigma ist noch immer einer der Hauptgründe, warum Menschen auf Hörgeräte verzichten. Respektvolle, wertschätzende Ansprache baut genau diese Hürde ab.
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Sinnvoll investieren – das liebt diese Gruppe.
Ein Hörsystem ist eine der sinnvollsten Investitionen in die eigene Zukunft – das lässt sich mit Zahlen belegen: 56 % der Versorgten sind mit ihrem Schlaf zufrieden, aber nur 31 % der Unversorgten; zudem glauben 55 % der Berufstätigen, mit Hörsystemen länger arbeiten zu können. Argumentiere über den Lebensnutzen, nicht über den Preis.
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Das Leben genießen, bevor es zu spät ist.
Reisen, Konzerte, Restaurantbesuche, Zeit mit den Enkeln – all das steht bei den Babyboomern hoch im Kurs. Gutes Hören ist die Eintrittskarte: 97 % der Hörgeräteträger berichten von gewonnener Lebensqualität. Verkaufe kein Gerät, sondern Genussmomente.
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Zeit ist ein wichtiges Gut – bedenke dies im Umgang.
Babyboomer schätzen ihre Zeit – sie erwarten pünktliche, gut vorbereitete und effiziente Termine. Gleichzeitig gilt: Beim Hören zahlt sich früh investierte Zeit doppelt aus, denn 64 % der Träger bereuen, zu lange gewartet zu haben. Respektiere die Zeit deiner Kunden – und hilf ihnen, keine wertvolle Hörzeit zu verlieren.
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Für Gleichberechtigung hat diese Generation gekämpft und auch die Wende aktiv erlebt und gestaltet – schätze das.
Diese Generation hat gesellschaftlichen Wandel nicht nur erlebt, sondern aktiv gestaltet – von der Gleichberechtigung bis zur Wende. Diese Veränderungsbereitschaft zeigt sich bis heute: Die Versorgungsquote mit Hörgeräten stieg von 41 % (2022) auf 47 % (2025). Wer diese Lebensleistung anerkennt, gewinnt Herzen – und offene Ohren für Neues.
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Selbstbewusstsein, ohne abgehoben zu sein – man weiß, was man kann.
Babyboomer wissen, was sie können und was sie wollen – begegne ihnen deshalb auf Augenhöhe, nicht von oben herab. Beratung heißt hier: Optionen aufzeigen und die Entscheidung beim Kunden lassen. Genau diese partnerschaftliche Haltung zahlt sich aus: Rund 90 % Zufriedenheit mit der Hörakustiker-Beratung sprechen für sich.
Die Liste könnte unendlich fortgesetzt werden. Welche Erkenntnisse hast du dazu?
Zahlen in den Tipps: EuroTrak Deutschland Hörstudie 2025 (Anovum im Auftrag von EHIMA / BVHI)
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